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Nasenreduktion Rhinoplastik

Sie fühlen sich durch die Form Ihrer Nase gestört. Oft ist zugleich die Nasenscheidewand verbogen oder die Schwellkörper in der Nase (Nasenmuscheln, vgl. Abb.) sind vergrößert; dadurch wird die Nasenatmung behindert. Solche Formveränderungen lassen sich nur durch eine Operation korrigieren.

Hier hilft Ihnen INNOVAMED. Durch die moderne plastische kosmetische Chirurgie und ästhetische Lasermedizin, sind heute auf schonende Weise vielfältige ästhetische Korrekturen möglich. Durch die Spezialisierung auf behutsame, innovative Behandlungsmethoden ist INNOVAMED Ihr Partner in allen Fragen der individuellen Ästhetik.

Nasenkorrektur Bild1

Aufbau der Nase

Operationsverfahren

Der Eingriff wird in Narkose oder im Dämmerschlaf vom Naseninneren oder auch vom Mund aus durchgeführt. Bei einer Nasenkorrektur werden Verbiegungen (z. B. Schiefnase) begradigt, überschüssige Knochen- und Knorpelanteile abgetragen (z.B. Höckernase) und Einsenkungen durch Knorpel- oder Knochenverpflanzungen (z. B Sattelnase) aufgefüllt. Soll die knöcherne Nase verschmälert werden, sind gelegentlich zusätzliche kleine Schnitte in den Augenbrauen notwendig. Zur Verkürzung der Nase kann ein Schnitt an der Nasenwurzel (Nose-lift), zur Verschmälerung der Nasenflügel ein Schnitt an deren Ansatz erforderlich sein. Bei der Muschelkorrektur werden die unteren Schwellkörper verkleinert oder teilweise abgetragen. Nasenverformungen im Rahmen von Lippen-Kiefer-Gaumenspaltbildungen sind besonders schwierig zu korrigieren. Sie erfordern meist mehrere Eingriffe, und auch dann lässt sich oft keine völlige Symmetrie herstellen. Besondere Umstände, die wir erst während eines Eingriffes feststellen, können zu einer Änderung oder Erweiterung zwingen. So kann es z. B. erforderlich werden, zum Ausgleich von Unebenheiten am Nasenrücken körpereigenes oder Fremdgewebe einzupflanzen. Bitte geben Sie Ihre Einwilligung auch dazu. Es würde für Sie eine zusätzliche Belastung bedeuten, wenn der Eingriff abgebrochen und später fortgesetzt werden müsste. Es wäre dazu auch ein erneutes Betäubungsverfahren erforderlich. Nach der Operation wird die Nase meist von innen her tamponiert und durch einen äußeren Verband (Gips, Kunststoff oder Metall) in ihrer neuen Form geschient.

Nasekorrektur Bild2

Querschnitt durch die Nasenspitze

Nach dem Eingriff

Nach dem Eingriff treten regelmäßig leichtere oder stärkere, mitunter blutunterlaufene Schwellungen im Bereich der Augenlider und der Wangen auf. Auch die Nase ist nach Entfernung des Stützverbandes noch geschwollen. Ihre endgültige Form erreicht sie erst nach einem halben bis ganzen Jahr. Mögliche Gefühlsminderungen an Nase und Oberlippe bilden sich zurück. Durch eine Neigung zur Borkenbildung und Schleimhautschwellung kann die Nasenatmung nach dem Eingriff zunächst etwas behindert sein.


Mögliche Komplikationen

Den Erfolg seiner Behandlung und ihre Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Gefahren operativer Eingriffe, wie Thrombosen (Bildung von Blutgerinnseln), Embolien (Schlagaderverschlüsse durch verschleppte Gerinnsel) oder Überempfindlichkeitsreaktionen, sind bei diesem Eingriff aber vergleichsweise selten. Sie sind dank der Fortschritte der Medizin auch erheblich besser zu behandeln als früher. Stärkere Nachblutungen aus der inneren Nase können eine operative Blutstillung erforderlich machen. Blutergüsse bilden sich in der Regel von selbst zurück, können aber unter der Bindehaut des Auges länger anhalten. Infektionen sind äußerst selten. Um das Risiko einer Nachblutung zu verringern, dürfen Sie zwei Wochen lang vor der Operation keine Medikamente einnehmen, die Acetylsalicylsäure enthalten, z. B. Aspirin. Druckstellen an der Haut sowie Entzündungen am Nasensteg oder Naseneingang heilen gewöhnlich komplikationslos ab. In seltenen Fällen verfärbt sich die Haut rötlich. Ausnahmsweise kann es im Operationsbereich zu Narbenschmerzen kommen. Extrem selten sind Verletzungen des Tränenkanals mit nachfolgendem Augentränen oder des Wangennervs mit Gefühlsstörungen im Bereich der Wange oder Riechstörungen. Noch seltener sind Verletzungen der Schädelbasis mit Austritt von Liquor (Hirnwasser) und der Gefahr einer Hirnhautentzündung. Eine baldige Nachoperation ist dann notwendig. Fast immer beruht diese Komplikation auf früheren Unfällen mit Beteiligung des Schädels. Auffallende und unter Umständen schmerzhafte Narben (z. B. Keloide) können sich bilden, wenn äußere Schnitte erforderlich sind und eine entsprechende Veranlagung besteht. Wenn die Nasenscheidewand mitkorrigiert wird, kann sich ausnahmsweise ein Loch in der Nasenscheidewand bilden, das unter Umständen zu Trockenheit, zu gelegentlichem Nasenbluten sowie bisweilen störenden Geräuschen beim Atmen führen kann. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist nicht mit letzter Sicherheit auszuschließen, dass durch die Einpflanzung vom Fremdgewebe Infektionen übertragen werde können. Bei der Entnahme von Eigengewebe zur Verpflanzung entstehen Narben, die in der Regel nicht sichtbar sind, und unter Umständen auch Blutergüsse.


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